
März 16, 2009
Qimonda – die Hoffnung lebt
Von Trader X
Der insolvente Speicherchiphersteller Qimonda darf wieder hoffen. Ein chinesischer Investor hat Interesse an einer Beteiligung signalisiert. Der Montag startet diese Woche an den deutschen Aktienmärkten nicht schlecht. Die chinesische Staatsfirma Inspur bestätigt am heute, dass sie sich durchaus vorstellen könnten bei Qimonda einzusteigen und das Unternehmen so vor der gänzlichen Pleite zu retten. Knapp 50% der Anteilen sollen dan die Chinesen gehen, der Rest soll unter dem Bundesland Sachsen und dem portugisischen Staat aufgeteilt werden. Die restlichen 15 Prozent sollen Gläubiger übernehmen.
Einzig und allein am Bundesland Sachsen scheint es derzeit zu liegen, denn Portugal als auch die Gläubiger hätten sich bereits entschieden und könnten sich diese Variante durchaus vorstellen.
Ein Sprecher des sächsischen Ministerpräsidenten erklärte, die Frage sei ohne einen Geschäftsplan hypothetisch und stelle sich derzeit nicht.
Anscheinend soll der chinisische Investor nicht der einzige Interessent sein, was Qimonda angeht, denn am Freitag hatte Jaffé bereits mitgeteilt, dass es mehere potentielle Investoren gäbe, die sich einen Einstieg vorstellen könnten. Trotz der Blockadehaltung Sachsens hat die Infineon Aktien heute kräftig angezogen und mit ihr natürlich auch die Qimonda Aktie selbst.
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