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Mai 19, 2009

Investmentfonds

Von Trader X

Investmentfonds sind für Privatanleger ein geeignetes Instrument zum Vermögensaufbau oder Altersvorsorge und daher in erster Linie für langfristig ausgelegte Anleger geeignet.

Wie funktioniert ein Fonds?
Aber zunächst: Was ist überhaupt ein Fonds? Fonds werden von Investment- oder auch Fondsgesellschaften aufgelegt. Dabei schließen sich im Grunde viele Kleinsparer zusammen und stecken ihre Anlagegelder in einen Topf. Die Manager der Fondsgesellschaft verwalten das Kapital, mit dem Ziel, es zu vermehren. Mit dem investierten Anlagekapital erhalten Anleger Fondsanteile, die sie über die Bank oder die Fondsgesellschaft direkt erwerben. Zugleich ist es den Anlegern möglich, ihre Anteile wieder zu verkaufen. Und zwar dann, wenn sie es wünschen, da Investmentfonds an keine Laufzeiten gebunden sind.

Das Geld des gesamten “Topfes” legt der Fondsmanager beispielsweise in Wertpapiere, Immobilien oder Rohstoffe an. Je nach Fondsausrichtung investiert der Anleger sozusagen in Aktien, Anleihen, Immobilien oder andere Anlageklassen. Die besonders weit verbreitete Form sind Aktienfonds, die ausschließlich in Aktien investieren.

Anlageklasse beachten
Anleger sollten sich vor dem Kauf eines Fonds informieren, in welche Anlageklassen derjenige Fonds investiert und sich dann überlegen, ob die eigene Ausrichtung dazu passt. Es gibt viele Quellen wie bspw. Fonds Testberichte, die ausreichende Informationen liefern. So werden ausschließlich sicherheitsorientierte Anleger wohl kaum zu 100 Prozent in Aktien investieren. Weniger riskant als Aktien sind zum Beispiel Anleihen oder Immobilien.

Risikostreuung
Ein großer Vorteil für Anleger bei Investmentfonds ist die Streuung des Kapitals. Fonds investieren in viele unterschiedliche Werte. Dadurch wird das Verlustrisiko gegenüber einem Einzelinvestment (etwa per Aktie) gemindert. Daraus ergibt sich: Je einseitiger ein Fonds ausgerichtet ist, desto riskanter ist das Investment. Andererseits gilt grundsätzlich auch: Je riskanter die Geldanlage, desto größer die Ertragschance.

Über Wertentwicklung informieren
Wer sich für einen bestimmten Fonds interessiert, kann sich über dessen bisherige Wertentwicklung, die sogenannte Performance, in den Medien informieren. Nicht nur die Wertentwicklung des Anlagevermögens, auch Nebenkosten wie Verwaltungsgebühr oder Ausgabeaufschlag (für Beratung und Vertrieb) sollten beim Kauf beachtet werden. So bieten Direktbanken Rabatte auf Ausgabeaufschläge an.

Sondervermögen
Zum Thema Sicherheit des investierten Geldes. Fondsgesellschaften verwalten das Anlagekapital getrennt vom eigenen Vermögen. Hierbei handelt es sich um sogenanntes Sondervermögen. Im Insolvenzfall der Fondsgesellschaft haben Anleger also Zugriff auf ihr Kapital.

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